Birger Schäfermeier: „Trading ist zu 100 Prozent Psychologie“

 

Porträt Birger Schäfermeier, Daytrader

Gibt es einen bekannteren Trader in Deutschland? Hier erzählt Birger Schäfermeier, wie er sein Handwerk gelernt hat, warum er jeden Morgen einen mentalen Selbstcheck macht und wie er einen Verlust von 320.000 Euro weggesteckt hat.

Herr Schäfermeier, warum ist Trading eigentlich so faszinierend?

Vielleicht, weil es ein Abbild des Lebens ist. Weil sich alles, was es im Leben gibt, an den Märkten widerspiegelt. Alle Hochs, alle Tiefs, alle Krisen, alle Glückssträhnen, alle Pechsträhnen, Augenblicke, in denen alles passt oder alles schiefläuft. Und wie im echten Leben muss man lernen, auf all das angemessen zu reagieren.

Wie lange haben sie gebraucht, um profitabel zu traden?

Sechs bis sieben Jahre.

Und wie haben sie es gelernt?

Durch Versuch und Irrtum. Durch Erfahrung. Wie ein Kind, dass auf die Herdplatte fasst und merkt: Die ist heiß.

Sie hatten keinen Mentor?

Nein. Wenn es ihn gab, habe ich nicht gewusst, wie ich ihn hätte finden können. Als ich mit dem Trading begann, Anfang der 1990er Jahre, gab es höchstens in einigen Banken hauptberufliche Händler. Erst ab Mitte der 1990er Jahre, mit dem Internet, hatten private Trader in Deutschland einen schnellen, fairen Zugang zu den Märkten. Wenn Sie so wollen: Ich bin ein Überlebender der Trader-Generation eins in Deutschland.

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Ein schwüler Sommertag. Donnergrollen über Düsseldorf. In einer Seitenstraße der Königsallee, in einem unscheinbaren Sechzigerjahrebau, liegt Schäfermeiers Firma. Ein großer Klassenraum, gegenüber einige Büros. Ein Praktikant serviert Kaffee. Schäfermeier, schwarzes Nike-T-Shirt, weiße Hose, schwarze Schuhe, tradet mit einem Laptop, es steht aufgeklappt vor ihm, möglich, dass er eine Position laufen hat, jedenfalls schaut er im Minutentakt auf den Bildschirm, das ganze dreistündige Gespräch über. Auf dem Schreibtisch liegt eine Audio-CD: „Mentale Stärke im Golf“, hier und da Papierstapel, nebenan, durch eine Glaswand getrennt, sitzen zwei Mitarbeiter vor ihren Rechnern, man denkt: eine Jungs-WG, oder: ein Büro aus New Economy-Tagen.

Ich bin zum dritten Mal hier: Ein Mal habe ich Schäfermeiers eintägigen Daytrading-Kurs besucht und gelernt, wie man Eröffnungen im DAX handelt. Und ich war bei seinem kostenlosen Live-Trading. Jeden ersten Freitag im Monat, wenn in den USA die “Non-Farm-Payroll” veröffentlicht wird, DER Market-Mover schlechthin, lässt sich Schäfermeier von 30 Männern (kommt da jemals eine Frau?) über die Schultern blicken. Plaudert aus dem Nähkästchen. Schon ziemlich souverän und großzügig, das.

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Wie hat bei Ihnen alles begonnen? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Trade?

An meinen ersten spekulativen Trade, ja. Ich habe einen Optionsschein auf Kaufhalle gekauft, eine Warenhauskette, die längst vom Markt verschwunden ist. Ich hatte den Tipp aus der Zeitung. Ich bin also zur Sparkasse gegangen, habe dem Schalterbeamten die Wertpapier-Kenn-Nr. des Scheins genannt, die hatte ich mir vorher rausgeschrieben, und wollte auf die Ausführungsbestätigung warten, aber nein, sagte der Herr, „die schicken wir Ihnen per Post.“

Die kam am nächsten Tag tatsächlich, ich habe gleich Videotext angemacht, um zu schauen, wo steht der Schein, und siehe da, ich stand im Plus. Prima. Mein Plan war, bei 20 Prozent Gewinn zu verkaufen. Nach einigen Tagen war es soweit, ich habe voll Freude bei der Bank angerufen und die Verkaufsorder gegeben. Doch eine halbe Stunde später ruft jemand von dort zurück und sagt, dass ich den Schein direkt vom Emittenten gekauft hätte, er sei noch nicht börsennotiert, ich könne frühestens in zwei Wochen verkaufen. Also habe ich nach der Schule weiter fleißig Videotext geschaut.

Einmal am Tag?

Ganze Nachmittage lang. Zum Leidwesen meiner Geschwister, da ich den einzigen Fernseher blockierte. Irgendwann drehte der Kurs, und als ich den Schein schließlich verkaufen konnte, hatte ich den mentalen point of no return schon überschritten, jenen Punkt, ab dem man so tief im Verlust steht, dass man sich sagt: Nee, jetzt verkaufst du auch nicht mehr, sondern hoffst nur noch. Nach einigen Monaten endete die Laufzeit des Scheins. Mein erstes spekulatives Investment war ein Totalverlust. Und weil ich ein kleines Konto hatte, war es zugleich das erste Konto, das ich plattgemacht habe.

Hat der Verlust Sie angespornt?

Aber ja. Nun wollte ich es richtig wissen. Ich fühlte mich bei meiner Ehre gepackt. Ich habe relativ zügig begonnen, viel mit Optionsscheinen zu handeln, auf Währungen, auf den Bund, den DAX. Das waren alles Meinungstrades, Tipps aus der Zeitung, „hört sich gut an, die Story“, „sieht vielversprechend aus“, was auch immer, jedenfalls besaß ich keinerlei Strategie.

Was für Charts haben Sie benutzt?

Man kann es sich das heute kaum vorstellen, wie schwer – und teuer – es für private Trader war, an Charts zu kommen. Irgendwann konnte man über Bildschirmtext Kurse abfragen, aber eine Abfrage kostet 10, 20 Pfennig, das war viel für mich. Irgendwann gab es die ersten Chart-Programme, mit denen man sich End of Day-Daten herunterladen konnte, oder man bekam am Ende der Woche eine Diskette mit den Kursen geschickt.

Ich habe diese Charts dann endlos analysiert. Es begann eine riesige Odyssee durch alle möglichen Methoden der technischen Analyse. Ich probierte es mit Gann-Fächern, Elliot-Wellen, Fibonacci Retrace­ments, Candlesticks … die klassische Suche nach dem heiligen Gral.

Mit welchem Ergebnis?

Dass man dieses ganze Zeug vergessen kann. Der Markt lässt sich nicht prognostizieren. Es gibt Trends, den „Weg des geringsten Wiederstandes“, in dessen Richtung sich der Markt wahrscheinlich bewegen wird, ein Ausdruck des großen amerikanischen Spekulanten Jessie Livermore. Aber einzelne Marktbewegungen vorherzusagen, nach dem Motto: Der Markt ist jetzt 21 lang Tage gestiegen und wird nun 5 Tage lang fallen und dabei das und das Retracement erreichen… das ist absoluter Humbug.

Kurz und gut: Ich hatte ich keine Methode. Ich hatte eine Meinung und hielt daran fest. Wenn ich Recht hatte, verdiente ich mit den hoch gehebelten Scheinen viel Geld, wenn ich falsch lag, bekam ich tüchtig auf die Nase. Mein Konto verdoppelte oder halbierte sich innerhalb einer Woche.

Sie stammen aus einem evangelischen Pfarrershaushalt. Wie fanden Ihre Eltern Ihr Hobby?

Sie waren nicht begeistert, aber sie haben mich unterstützt. Sie haben gesagt: Es ist deine Entscheidung, was du mit deinem Geld machst. Wenn du dir keine Mofa kaufen willst, sondern es an der Börse ausgibst, bitte. Als ich meine ersten Aktien gekauft habe, war ich noch nicht volljährig, da haben sie für mich unterschrieben.

Ab wann wussten Sie: Ich will Trader werden?

Das war mir spätestens klar, als ich mein Abitur machte, 1989. Wobei ich keine Ahnung hatte, wie ich Trader werden sollte. Wollte man damals an der Börse arbeiten, musste man zu einer Bank gehen. Aber wer sagte einem, dass man dann nicht in der Kreditabteilung landete? Eine Weile lang habe ich darüber nachgedacht, nach London oder Chicago zu ziehen, dorthin, wo es viele reine Trading-Firmen gibt. Am Ende habe ich das gemacht, was alle machen, wenn sie noch nicht genau weiter wissen: Ich habe erstmal studiert. Ich habe mich in Essen für Volkswirtschaftslehre eingeschrieben und nebenher weiter getradet. Das Studium hat mich ziemlich enttäuscht, wir lernten Modelle, die mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben, viel Mathematik, wenig Psychologie, fast nichts über das, was die Märkte wirklich bewegt, aber ich hatte das Studium angefangen, also habe ich es auch zu Ende gemacht.

Wie haben Sie das Geld fürs Traden verdient?

Indem ich Studentenpartys organisiert habe. Ich hatte seit Schulzeiten eine mobile Diskothek, die ich verliehen habe. Es gab drei Anlagen, eine für kleine Partys, eine für mittlere, eine für richtig große Partys, zu denen manchmal zwei, dreitausend Leute kamen. Damit konnte ich relativ schnell Geld verdienen für das nächste Tradingkonto.

Wie hieß die Firma?

Blackout Music.

Und Sie waren der DJ?

Manchmal, ja.

Und haben mit dem Party-Geld ihr nächstes Trading-Konto gefüttert.

Genau. Kleine Depots haben extreme Nachteile: Mit ihnen ist es fast unmöglich, ein vernünftiges Risk-Management zu machen. Ich jedenfalls war dafür viel zu ungeduldig. Ich habe mich, was weiß ich, für irgendeine Währung oder den DAX entschieden und mit wenigen Trades mein Konto riskiert. Entweder verdoppelte es sich, oder ich musste die nächste Party organisieren…

Das klingt nicht so, als hätten ihnen die Verluste besonders weh getan.

Stimmt. Vielleicht war es für mich zu leicht, das Geld zu verdienen, als dass es mich sonderlich geschmerzt hätte. Aber ich habe ohnehin keinen sehr engen Bezug zum Geld. Ich gehöre nicht zu denen, die möglichst viel Reichtum horten möchten. Für viele Menschen bedeutet Geld: Sicherheit. Diese Leute sollten sich gut überlegen, ob sie Trader werden sollen. Denn beim Trading geht es um Risiken, es geht immer auch ums Verlieren, wer auf Sicherheit aus ist, tradet ängstlich, nimmt Gewinne zu früh mit, all das. Die erfolgreichen Trader, die ich kenne, sind Menschen, die relativ frei in ihrem Denken sind und wenig Angst haben.

Waren Sie als Student ein erfolgreicher Trader?

Sie werden es nicht glauben, aber einige Tage lang war ich sogar richtig reich. Ich hatte ein System, dass so ähnlich funktioniert wie „Wer wird Millionär?“. Ich habe Optionsscheine gekauft, die weit aus dem Geld lagen, und sie verkauft, wenn ich entweder 100 Prozent gewonnen oder 50 Prozent verloren hatte.  Es genügen ja acht Verdopplungsschritte, um aus 5000 eine Million zu machen. So habe ich tatsächlich eine Million D-Mark verdient.

Heute weiß ich, dass ein solches System – ohne jedes vernünftige Risiko-Management – nur sehr niedrige Erfolgschancen hat. Angenommen, man hat eine Trefferquote von 50 Prozent, dann hat eine Serie von acht Gewinnen hintereinander eine Wahrscheinlichkeit, die irgendwo zwischen zwei und drei Prozent liegt. Aber zum einen habe ich mir mehrere Versuche gegönnt, zum anderen gibt es ja diese Zeiten, in denen einem alles gelingt und wo man komplett gut drauf ist. In so einer Zeit habe ich es geschafft.

Natürlich habe ich diesen extremen Gewinn nicht auf Glück zurückgeführt, oder günstige Umstände, sondern dachte: Ich kann’s! Und natürlich konnte ich nicht aufhören. Natürlich bin ich bei extremen Positionsgrößen geblieben, und habe mal eben 300.000 Mark verwettet. Du verlierst, denkst aber, nicht schlimm, du hast ja noch 700.000. Gut, nächstes Investment, da investierst du wieder 200.000 und plötzlich sind es nur noch 500.000. Mist, denkst du, vorgestern hattest du noch eine Million, jetzt nur noch die Hälfte. Was ja immer noch mehr ist, als die meisten besitzen. Aber du kommst eben nicht auf die Idee, dann zu sagen: Stop, Pause, hier atme ich mal durch. Ich habe nicht durchgeatmet und es hat nicht lange gedauert, da war das ganze Geld wieder futsch.

Wie fühlte sich dieser Verlust an?

Weniger schrecklich als man denken könnte. Denn ich habe das Geld ja nie wirklich besessen. Die Bedeutung von Geld  begreift man erst dann, wenn man es ausgibt. Hätte ich mir für eine Million Mark schöne Dinge gekauft hätte und wäre am nächsten Tag der Gerichtsvollzieher gekommen und hätte mir diese Dinge wieder weggenommen – dann hätte ich den Verlust gefühlt. So aber war es nicht real, sondern nur eine Zahl. Und das war vielleicht auch das Problem.

Als ich noch Broker war, kam eines Tages mein Chef herein, er war gerade Vater geworden und hatte einen Kinderwagen für 300 Mark gekauft. Der war real. Mein Chef sagte: Das Geld hole ich mir jetzt wieder – und sagte zu mir, ich solle ihm einen FDAX-Kontrakt kaufen. Ich habe zum Telefon gegriffen und ihm einen Dax geordert. Mein Chef hätte nur drei Punkte gebraucht, um die 300 Mark zu verdienen, aber wie es das Schicksal so will, der Markt geht direkt runter. Irgendwann sage ich zu ihm, dass er zehn Punkte hinten liegt. Kein Problem, sagt er, kaufen Sie noch einen Kontrakt. Am Ende des Tages hat er so viel verloren, dass er sich von dem Geld 30 Kinderwagen hätte kaufen können.

Was man daraus lernt? Wenn man tradet, sollte man nicht an reale Sachen denken. Sonst verkrampft man komplett. Die Zahl, die da steht, muss eine Zahl bleiben.

Andererseits: Wenn der Rechner aus ist, sollte man sich auch mal klar machen, dass das echtes Geld ist. Am Ende des Monats ziehe ich immer alles Geld, was über einer bestimmten Summe liegt, von meinem Konto ab. Und kaufe mir auch jedes Mal etwas, damit mein Unterbewusstsein wirklich begreift, dass ich etwas verdient habe. Und sei es ein neuer Golfschläger, irgendein Mist, aber diese Belohnung muss sein.

Wie lange haben Sie als Broker gearbeitet?

Von 1993 bis 1998, zunächst als Praktikant und Trainee, dann als Mitarbeiter, schließlich als Vorstand, weil ich und zwei Kollegen per Management-Buyout die Trading-Abteilung der Brokerfirma übernommen haben. Das war 1997. Von 1997 habe ich dann hauptsächlich mit meiner Firma auf eigene Rechnung getradet und wir haben nur noch einige Kunden betreut.

Haben Sie als Broker viele Menschen gewinnen sehen?

Es gab mehrere, die zwischenzeitlich viel Geld verdient haben, aber letztlich nur einen, der dauerhaft erfolgreich war. Der kam zu mir und sagte, er werde jeden Monat 10.000 Mark von seinem Konto abziehen. Ich dachte: Jaja, red du mal. Aber er hat es tatsächlich geschafft. Der hatte für jeden Trade einen Stop, was schon mal ungewöhnlich ist, denn die wenigsten Menschen mögen Stops. Ein Stop ist der Punkt, ab dem klar ist, dass man Unrecht hatte, und das hören die wenigsten gern. Dieser Mann kannte sich aus, und, ganz wichtig, er hat nichts anderes gemacht. Er hat sich nur aufs Trading konzentriert. Alle anderen Kunden hatten ein anderes Geschäft, besaßen eine Firma, waren angestellt. Und sind damit von vornherein denen unterlegen, die den ganzen Tag die Kurse im Auge haben.

Und es gab andere, die erst viel gewonnen und dann wieder alles verloren haben?

Genau. Ich erinnere mich an einen Kriminalkommissar, der irre viel Geld mit zwei Internet-Aktien gemacht hat, die er als Penny-Stocks entdeckt hat. Aber als der Bullenmarkt 2000 vorbei war und die Kurse runterkamen, hat er alles wieder verloren. 2006, mitten im nächsten Bullenmarkt, habe ich ihn zufällig getroffen, er erzählte mir, er habe seine Erfolgsstory noch einmal wiederholen können, dieses Mal hatte er auf Solarwerte gewettet. Keine Frage, er hatte ein gutes Gespür. Aber ob es ihm beim zweiten Mal gelungen ist, das Geld zu behalten? Ich fürchte nicht.

Was hat er falsch gemacht?

Vor allem eines: Er wusste, wann man einsteigt, aber nicht, wann man aussteigt. Und er hatte kein vernünftiges Risk- und Money-Management. Und das ist bekanntlich viel wichtiger als der richtige Einstieg.

Ich möchte Ihnen von einem anderen Fall erzählen: Ein Kunde, ein Unternehmer, hat im Bullenmarkt der 1990er Jahre unheimlich viel verdient. Immer, wenn der Dax 100 Punkte runter kam, hat er gekauft. Klingt erstmal blöd, aber im Bullmarkt funktioniert so etwas, denn früher oder später geht der Markt ja wieder nach oben. Vier, fünf Jahre lang habe ich das verfolgt, wobei ich aus eigener Erfahrung wusste, dass es irgendwann schief geht. Irgendwann dreht der Markt, er ist nun mal keine Einbahnstraße, und dann wird dieser Mensch alles verlieren. Wir haben uns oft darüber unterhalten, und jedes Mal, wenn der Markt wieder oben war, musste ich mir anhören: Sehen Sie, es hat funktioniert.

Dann kam die Asien-Krise, der Markt brach ein, es ging tiefer und tiefer. Der Mann war 20, 30 Dax-Kontrakte long, ein Punkt waren 100 Mark, irgendwann war auch er verunsichert und sagte sich: Ich gehe lieber raus, vielleicht fällt der Markt noch einmal 200 oder 300 Punkte, das Geld spare ich mir und baue die Position etwas tiefer wieder auf.  Er stellte seine Position ungefähr 40 Punkte vor dem Tief glatt. Ab da ging der Markt nur noch nach oben, und wie wir alle wissen, lief er sehr schnell nach oben. Ich hab ihn nie wieder spekulieren sehen. Ich denke, in dem Moment hat ihn der Markt psychisch geknackt. Ich habe das bei vielen Leuten erlebt, sie haben irgendwann so eine genockt bekommen vom Markt, das sie nicht mehr erfolgreich traden konnten.

Wie viel hat der Mann verloren?

Ungefähr eine Million Mark.

Er hatte also keine Kriterien, die ihm sagten: Jetzt ist der Bullenmarkt erstmal vorbei.

Nein, so etwas interessierte ihn nicht. Er glaubte fest an sein System. Das ist es ja: Menschen können unheimlich viel Geld mit einem nicht funktionierenden System verdienen, wenn sie auf die richtigen Marktbedingungen treffen. Wobei ihnen dann nicht bewusst ist, dass sie das Geld nur aus einem glücklichen Zufall verdienen. – Wollen Sie eine dritte Geschichte hören?

 

Das war der erste Teil des Interviews. Bitte registrieren Sie sich – dann können Sie kostenlos den ganzen Artikel lesen. Ihre Email-Adresse verwende ich vertraulich und gebe sie nicht an Dritte weiter.


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{ 3 trackbacks }

Birger Schäfermeier: „Trading ist zu 100 Prozent Psychologie“ « traderandy's blog
20. März 2010 um 23:48
Ratenkredit mit negativer Schufa schwierigen Fällen bekommen
14. August 2014 um 18:57
Anonymous
27. Dezember 2014 um 14:13

{ 90 comments… read them below or add one }

1 pinterest 20. Oktober 2014 um 02:22

It should come as no surprise, then, that Pinterest
is fast becoming a top social networking tool. To add an exciting
note to this aspect, popular public figures and top level politicians are now harnessing the potential of this tool for their specific purposes.
It does mean figuring out where your target audience is engaging (social networking sites) and developing a strategy
for how you’re going to reach them.

2 Siegmund Kastenmüller 24. Oktober 2014 um 00:42

Ich möchte Ihren Artikel weiterlesen

3 no pass 24. Oktober 2014 um 14:24

I don’t know whether it’s just me or if everyone else experiencing problems
with your site. It appears like some of the text on your posts are running off
the screen. Can someone else please provide feedback
and let me know if this is happening to them too?
This could be a problem with my internet browser because I’ve had this happen previously.
Many thanks

4 Andreas Benze 30. Oktober 2014 um 20:33

Ich möchte den zweiten Teil lesen.

5 beach wedding sandals 4. Dezember 2014 um 14:26

Take initiative and get the amount of customers
you deserve. Does your recruiter make his or her money from
your sign-up fees. But other than those who just want to communicate with friends, old and new, social media is also currently being taken advantage by business oriented people as a way to reach their
target clients and improve their businesses.

6 Superdude 7. Dezember 2014 um 15:24

Weiter

7 Alexander Surminski 18. Dezember 2014 um 16:38

tolles Interview. Leider dürstet es die meisten immer nur nach Einstiegssignalen und wie Herr Schäfermeier betont ist es bedeutend wichtiger den richtigen Ausstieg zu finden. Das kann ich nur bestätigen.

8 Alexander Surminski 18. Dezember 2014 um 16:40

tolles Interview

9 giller 24. Januar 2015 um 20:36

gerne auch den 2.ten teil

10 Steffen Arndt 3. Februar 2015 um 21:34

Ich möchte weiterlesen

11 Alex 14. Februar 2015 um 00:56

Interessante Geschichte.

12 Dimitrios Fabisch 23. Februar 2015 um 19:58

Sehr anregende und inspirierende Geschichte, macht Lust auf mehr…

13 Kudiss 1. März 2015 um 12:46

Zweiten teil bitte

14 mario52 7. März 2015 um 23:10

Wo ist der Zweite teil.

15 tabliczki przydrzwiowe 10. März 2015 um 11:05

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16 Chelsey 21. März 2015 um 09:40

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17 sven 12. April 2015 um 05:13

danke

18 Tim Docano 13. April 2015 um 23:09

Absolutes Insiderwissen enthüllt Ihnen hier erstmals der Profitrader
Tim Docano mit seinem (Day-) Trading Paket “So wurde ich Trading Millionär
In genau nachvollziehbaren Schritt-Für-Schritt Videos zeigt er Ihnen seine Trading-System Strategie mit dem er noch heute sein Geld mit traden verdient

19 Svea Kristalla 4. Mai 2015 um 11:26

Birger Schäfermeier ist einer DER bekanntesten und erfahrensten deutschen Trader. Er began mit dem Trading weit bevor der Online-Handel zu einer gängigen Praxis wurde.
Mehr über Birger Schäfermeier:
http://www.binareoptionenbroker.com/birger-schafermeier/

20 Remona 18. Juni 2015 um 05:55

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Furthermore, during this time period Cina in addition to
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21 rulettisuomi 13. Juli 2015 um 10:03

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22 Katja 19. August 2015 um 11:43

Tolles Interview, durchlesen lohnt sich, wenn auch schon etwas älter.

23 Snoopy 7. September 2015 um 16:50

Ich möchte die weiteren Teile lesen

24 Snoopy 7. September 2015 um 16:53

Ich möchte den 2 Teil Lesen

25 Werner Gander 19. Oktober 2015 um 15:00

Tolle Geschichte, mitten aus dem Leben.

26 general Health 20. Oktober 2015 um 15:07

” because the calories are far below the American College of Sports Medicine’s (ACSM) recommended daily caloric intake of 1,200 calories for women, and 1,800 calories for men. Unfortunately for the hcg diet community studies published in the ’70s and ’80s have disputed these findings claiming that those on the hcg plan did not lose additional weight than those not on the plan. For me, Sparkpeople provided the kick in the rear I needed to get moving and get active. HCG is a hormone found in pregnant women and now used as an important supplement in the HCG diet plan for weight loss. Thankfully, people can now rely on real HCG diet doctors in Tampa FL to safely and effectively fight off each of these unwanted signs of ageing.

27 Marylou 21. Dezember 2015 um 20:15

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need to speak to your doctor very first. HCG diet drops, when used in the
correct way, can certainly help people finally become the size that they’ve always wanted.
HCG (human chorionic gonadotropin) is a hormone that naturally occurs in a woman’s body during the early stages
of pregnancy. However, this article will finally put an end to any doubt there might be
around our product, and around this entire
weight loss system, and let you know exactly why and how the HCG Diet really
works. The 500 calories per day required for the h – CG diet will rob
you of precious nutrients.

28 Areel 24. Februar 2016 um 14:23

Thank you for the good writeup. It in reality used to be a entertainment account it.
Glance complex to more introduced agreeabl from you!

However, how could we communicate?

29 Wägeli Heinz 1. März 2016 um 13:06

Sehr Interessantes Video da ich nun bei Koko das Masterseminar absolviere, jedoch möchte ich aufnehmen was nur geht da ich seit 15 Jahren nur vom Pech verfolgt wurde seit einem schweren unverschuldeten Autounfall 2001. Ich verlor nicht nur meine Forma sondern auch meine Frau die 3 Hirnschläge bekam da ein 2cm Blutgerinnsel im Herzen war vermutlich durch den Gurt im Auto. Ich habe 2 Nerven Gerissen im Nacken und 7 Wirbel gestaucht zudem die Vertebralis Arterien gedehnt bis zur Wirbelsäule die da auf Nerven drücken.
Ich Heiratet 2005 erneut und 2007 kam mein Sohn zur Welt und als er 5 Monate alt war geschah das unfassbare der Selbe Unfall und heute ist mein Sohn 9 und kann nicht sprechen.
Ich habe nun fast 2 Jahre bisschen den Markt verfolgt und mich nun kurz und bündig entschieden das ist was für mich da ich Gesundheitlich doch manchmal kurztreten muss jedoch keine Rente erhalte also weder von der Invalidenversicherung noch einer anderen Versicherung.
Meine jetzige Frau Arbeitet für alle und das will ich endlich ändern doch meine Arbeitsuche endete immer in einer Absage da ich Morphium und Valium nehmen muss gegen die Täglichen Schmerzen .
Ich Bewundere das Daytraden sehr und die wo mir helfen den Weg zu finden, gerne nehme ich jede Hilfe an da ich mir mein Ziel gesetzt habe.
Jedoch was ist an der Börse Handeln wenn einem das Geld für ein Echtkonto fehlt.
Ich zahle nun den Kurs zum Mastertrader dennoch und es wird an allen enden gespart was das Ziel ist nach der Ausbildung zu starten.
Ich bin offen für jede helfende Unterstützung da ich mich verändern möchte, meiner Familie wie anderen zu helfen denen es schlechter geht, auch meinem Sohn die Best mögliche Therapie zu ermöglichen wie auch meinen Schwiegereltern die in einem Armen Land wohnen etwas zurück zu geben.
Wenn jemand gute Tipps hat bitte einfach melden.
Ganz liebe Grüsse an alle
H. Wägeli

30 alexde11 5. März 2016 um 19:34

@Heinz

Ja, ich habe einen guten Tipp: lass das Traden! Es ist schwer ohne ordentliches Anfangskapital, ohne Erfahrung gar unmöglich. Genieße lieber das Leben, so schwer es auch sein mag… wenn du ob aller schweren Schicksalsschläge auch noch vom Markt gerichtet wirst, wird es böse enden. Lass das nicht zu!

LG
Alex

31 socialnetwork.options-picks.com 14. März 2016 um 04:04

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33 Norine 29. Juni 2016 um 16:36

De 1991, essa iniciativa do oncologista pediátrico Antonio Sergio Petrilli tem sido uma forte aliada do combate ao câncer infantil no Pau-brasil.

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37 childrensbirthdayinvitations 13. Oktober 2016 um 19:00

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38 vimeo.com 18. Oktober 2016 um 14:54

Historically the standard method to protect the baby versus capturing herpes simplex throughout
pregnancy is to deliver the mother by Caesarian area.

39 Wallace 28. Oktober 2016 um 03:59

Most people who have any kind of the herpes infection will either
have no signs, or their symptoms will be so mild that they do not even observe them.

40 retailtrader 18. November 2016 um 21:30

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